Archiv für Dezember, 2012

Happy New Year

Veröffentlicht: 31. Dezember 2012 in Aktualisierungen, Alltag

Also, oben hab ich es ja schon geschrieben. Ich wünsche euch ein frohes neues Jahr 2013. Auf 2012 hab ich ja schon in einem Artikel vor einigen Tagen zurückgeblickt, deswegen bleibt mir nur noch zu sagen: Feiert schön und lasst euch nicht allzu voll laufen!

Da wünsche ich euch mal viel Spaß mit ’nem großen Feuerwerk und „Dinner for One“, so läuft das heute jedenfalls bei mir ab, neben einer großen Sause mit Bekannten und Bowling.

Man sieht und liest sich im neuen Jahr wieder. Ich für meine Fälle hau mich nochmal ne Stunde aufs Ohr und dann bowle ich sie alle an die Wand – hoff ich. 😀

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Nonses

Veröffentlicht: 29. Dezember 2012 in Aktualisierungen, Alltag

Wie die Überschrift schon sagt, wird das jetzt unnützes Zeugs. Zur Begründung: Ich sitz im Auto, während meine Eltern in irgendeiner Zoohandlung sind. Und aus Langeweile schreib ich einfach mal was. 😀
Was ich mich immer frage: Warum gehen die Leute – jedenfalls hier in Grimma – immer Samstagabend einkaufen? Fehlt da die Freizeit oder wie. Vorher waren wir in Leipzig im PC und dort war es, so fühlte ich jedenfalls, leerer (gut es is auch zehnmal so groß). Die Leute rattern mit Einkaufswagen vorbei und im Radio labern sie über „Gottschalk Live“ und „Das Supertalent“, ha, ist eh alles Müll. Oh im Radio bringen sie jetzt Musik, gute Musik – „Castle of Glass“ von Linkin Park. Und im Auto isses ziemlich frisch – Jacke hilft. 😀
Mein Gott – jetzt rollt ein elefantenartiger Mann vorbei. Und die Leute am Bratwurststand sind auch sehr lustig (ich sag nur „Alkohol“). So ein Einkaufszentrum kann ganz schön witzig sein, unter gewissen Umständen.
Wenn wir grad dabei sind – mein Artikel „Tanz den Jesus“ (genau, der von gestern) war, wie es jetzt einmal fälschlicherweise angenommen wurde, nicht anti-religiös. Ich fand das einfach nur erbärmlich, weil der Text, Gesang und Tanz musste einfach nicht sein. 😀 Dass ich nicht religiös ist, ist dem Artikel wohl zu entnehmen. Das heißt aber nicht, das ich Religionen durch den Dreck ziehe. Ich respektiere und akzeptiere alle Religionen, nur Fundamentalisten kann ich nicht akzeptieren, das sehen aber so gut wie alle Leute, die ich kenne so. Und verstehen werde ich Religion wohl auch nie können.
Bleibt mir wieder „Danke“ für eure Aufmerksamkeit zu sagen, werte Leser. Bis zum nächsten mal, da dann wieder mit einem sinnvolleren Thema.

Und nicht vergessen, was ich schreibe, muss man nicht immer allzu ernst nehmen. 😀

Tanz den Jesus!

Veröffentlicht: 28. Dezember 2012 in Aktualisierungen, Alltag

– Der folgende Kommentar enthält Inhalte, die auf strenggläubige Christen verstörend wirken könnten! –

Man sieht bei YouTube ja häufiger Leute, die sich vor Millionen von Menschen zu Vollidioten machen, Paradebeispiel dafür sind Angie, der ultimative Tokio Hotel-Fan und eine „Sängerin„, die versucht Whitney Houstons Hit „I Will Always Love You“ zu singen, dabei aber nach einigen unsäglichen Versuchen die Beherrschung verliert und sich, nun ja, etwas … aufregt. In diese Aufzählung reiht sich seit einiger Zeit auch ein, ich will mal sagen, eigenwilliger Tanz ein, der auf Bibel TV ausgestrahlt wurde.

Ich weiß ja nicht, was Christen dazu sagen, ich bin ja (nach diesem Video kann ich auch noch „zum Glück“ hinzufügen) keiner. Ich finde es einfach nur lustig, wie man sich so zum Trottel machen kann. Ausgezeichnet wird dieses Lied durch einen gut einprägsamen und klugen Text*, der nach Belieben variiert und um sinnfreie Ausrufe wie „Noch einmal!“ erweitert werden kann. Die Melodie erinnert an einen schlechten Sommerhit, billig, einfach, langweilig. „Performt“ wird der Jesus Tanz in irgendeiner nicht erwähnenswerten – OK, ich kenn‘ nur den Namen nicht – Kindersendung des Fernsehsenders Bibel TV, dessen Motto laut Wikipedia „Ich glaube. Ich sehe.“ ist, hier würde ich eher „Ich glaube, ich sehe mir das niemals an!“ sagen, aber egal, soll ja jeder selbst wissen. Der Sänger ist ein nicht wirklich talentierter – also gut, seien wir ehrlich und sagen talentfreier – Mann um die dreißig, der von zwei Tänzerinnen, die gleichzeitig als Backgroundsängerinnen fungieren, unterstützt wird. Auch der Sänger gibt beim Tanzen alles – was nicht wirklich viel ist, jedenfalls schnauft er am Ende ordentlich durch und scheint Popstar bei „Wetten dass…“ zu spielen (Zitate: „Uh!“, „Genau!“ und „Wow!“), der sich ordentlich feiern lässt. Das Tanzen definiert sich hier übrigens durch sinnfreies Rumgehopse und zeitweises zum Himmel zeigen und schauen. Zu Gast im Studio bei einer miserablen Moderatorin, die während des Liedes munter ihre Lippen bewegt, sind auch ein älterer Herr und ein Junge, die das Lied mit Klatschen und Schnippen begleiten. Nach der Performance fragt die Moderatorin den Jungen, ob es bei ihm in der Gemeinde auch solche, Zitat, „tolle“ Musik gibt. Dieser antwortet, dass das eben gehörte schon was Besonderes sei, besonders schlecht, wäre hier angebracht gewesen, vielleicht meinte er das auch, was ich aber leider bezweifle.

Stellt sich noch die Frage, wieso man solch ein Lied macht.

Ist es eine Parodie? – Nein, sonst würde man es nicht auf Bibel TV bringen.

Ist der Sänger ein aufgehender Stern am Pop-Himmel? – Ganz sicher nicht.

Braucht er einfach Aufmerksamkeit? – Könnte sein, aber da gibt’s sinnvollere Methoden.

Will er uns eine Botschaft übermitteln? – Ich kann dem Text keine entnehmen! Unmöglich!

Am Ende lässt uns Bibel TV aber nicht dumm sterben. Er will uns eine Botschaft übermitteln. Das Unmögliche wird wahr! Unglaublich, das ist ja wie in einem Film, wo der eigentlich Gute als brutaler Massenmörder entlarvt wird. Ein Novum, ein Sakrileg, um in der Kirchensprache zu bleiben! Und diese Botschaft ist doch ganz logisch, man siehe sich den Text an: es heißt Jesus willkommen. War doch klar, hab ich von Anfang an gewusst, ehrlich! Vom Sänger erfahren wir auch noch, wann er das Lied performt: „Ja, das machen wir immer“ (NEIN!), dann blendet das Video aus.

Hierzu noch ein kleiner Tipp: lasst mal „Gangnam Style“ laufen, stellt unseren tollen Sänger mal stumm – ich weiß, es fällt schwer, aber trotzdem – und seht euch an, wie er mit seinen Freundinnen zu Psy’s Hit tanzt, unvergesslich. Andersrum ist auch nicht unwitzig.

* Textauszug:

Du wunderbare Kraft, du, der Herr, der neues Leben schafft, zeig uns deine Größe, Herr, ja wir lieben dich so sehr.

Jesus, oh oh e oh,
Jesus, oh oh e oh,
Jesus, du bist wunderbar – oh yeah!

Oh la la la la la la,
Oh la la la la la la,
Oh la la la la la la,
Gott, du bist so gut!

Ja, ich lebe noch. 😀

Aber, jetzt muss ich erstmal ins Schreiben wieder reinkommen, sind ja schließlich Ferien. 😀 – Okay, das hätten wir.

Man konnte ja seit August keinen neuen Artikel mehr hier finden, dafür bitte ich reumütig um Entschuldigung, na ja nicht ganz, tut mir aber echt leid. Das warum kenne ich selber nicht, ich hatte wohl etwas wenig Zeit und die, die ich dann doch hatte, hab ich für andere Dinge genutzt. 😀 Aber jetzt werde ich etwas häufiger und regelmäßiger schreiben – hoff‘ ich. Nein, Spaß.

Leider ereignete sich in dieser Zeit der Amoklauf von Newton, der die Diskussion über verschärfte Waffengesetze in den USA anfachte, die meiner Meinung nach schon längst überfällig ist. Da stellt sich die Frage: Sind die Waffenlobbyisten wirklich so dumm? Die Antwort darauf lautet wohl leider: Ja, jedenfalls auf diesem Gebiet. Außerdem verstarb mit Dirk Bach einer der besten deutschen Comedians.

Aber es hat sich ja auch einiges Schönes oder Lustiges ereignet in der Zeit. Zum Beispiel Barack Obamas Wiederwahl – eine sehr gute Wahl. Oder der Sprung von Felix Baumgartner, der die Schallmauer durchbrechen konnte (soviel zu: Red Bull verleiht Flüüüügel). Und, nicht zu vergessen, die wichtigste politische Diskussion seit der Gründung der Bundesrepublik: Darf man auch DAS Gott sagen? – Eine Frage, die die Regierung spaltet. (Meinen die das eigentlich echt ernst?) Außerdem gibt’s Zoff bei Real Madrid – José „The Special One“ Mourinho ist aufs Drahtseil gesprungen, mal sehen, wann er fällt. Gangnam Style wurde das erfolgreichste YouTube-Video aller Zeiten, Mario Balotelli geht mit seinem Jubel in die Geschichte ein und ein Geiselnehmer fordert in Berlin zwei Bier und Kontakt zum rbb (Wieso rbb?).

Und das allerwichtigste – wir haben den Weltuntergang überlebt, die Aliens haben wohl Verspätung (Fahren die mit der Deutschen Bahn? – Die Frage stellt sich auf Grund persönlichen Erfahrungen!). Jetzt müssen wir wieder auf den nächsten Termin warten, der unter anderem für 2076 angekündigt ist – Quatsch, aber einen gibt es, der weiß, wann die Welt untergeht, sein Name lautet Putin, seines Zeichens Ministerpräsident von Russland, er weiß, dass die Welt in etwa viereinhalb Milliarden Jahren untergehen wird, er begründete dies mit dem Lebenszyklus der Sonne.

Auch vor dem letzten Post gab es ja einiges, das das Jahr prägte. Der tragische Untergang der Costa Concordia. Christian Wulff macht sich lächerlich, seine Frau danach auch (Kein Wunder!). Der Abstieg der FDP ging weiter (Gut, war keine Überraschung!). Usain Bolt sprintet bei Olympia wieder allen davon. Spanien wird Fußball-Europameister. Die deutschen Beachvolleyballer holen sich olympisches Gold. Im Nahen Osten wird revolutioniert was das Zeug hält. In Griechenland protestiert die Bevölkerung gegen den Sparkurs. Sarkozy verliert die Wahl in Frankreich (Super!). Auch der Amoklauf bei einer Vorführung von „The Dark Knight Rises“ facht Diskussionen über Waffenbesitz in den USA an. Die Schlussfeier der Olympischen Spiele in London begeistert Millonen von Meschen vor den Fernsehgeräten und in London. Hurrikan Sandy legt die Ostküste der USA lahm. „Ziemlich beste Feunde“ begeistert Kinogänger weltweit und James Bond feiert ein grandioses Comeback. Christopher Nolan schließt seine grandiose „Batman“-Trilogie mit dem genialen „The Dark Knight Rises“ ab. Der Stummfilm „The Artist“ räumt bei der Oscar-Verleihung fünf Preise ab, ist fünf weitere Male nominiert. Und der plüschige Teddy „Ted“ überzeugt mit coolen Sprüchen und expliziten Gesten. Die Bayern verlieren zu Hause das Champions League-Finale gegen Chelsea. Sebastian Vettel gewinnt erneut den Weltmeistertitel bei der Formel 1. Borussia Dortmund wird deutscher Meister (Wieso schon wieder?) und Hertha BSC verabschiedet sich wieder in die Zweitklassigkeit. Die Toten Hosen bringen ein tolles Album raus. Green Day gehen gleich in die vollen, veröffentlichen eine Albumtrilogie und Sänger Billie Joe Armstrong begibt sich nach einem Ausraster auf Entzug. Kraftklub gehören zu den Newcomern des Jahres. „Ai Se Eu Te Pego“ von Michel Teló bringt uns im Winter zum Tanzen und Adele singt „Skyfall“ für den neuen James Bond ein. Außerdem verstirbt mit Whitney Houston ein Stück Musikgeschichte. In Shanghai platzt die Scheibe eines Aquariums, in dem auch Haie herumschwimmen, Bild findet dazu eine nette Überschrift: „Hai Alarm im Einkaufszentrum“ (man sollte erwähnen, dass die Haie kaum größer als einen halben Meter waren, gut, aber bei der Bild waren das dann eben Weiße Haie, egal). Und drei Häftlinge brechen aus einer JVA aus, um einem Pornostar in einer Disco zu begegnen, sie kamen sogar zurück und jetzt wartet das Amtsgericht Ludwigsburg auf die drei Hormongesteuerten.

Persönlich Neues von mir gab’s nicht viel, bis darauf, dass ich die neunte Klasse überstanden hab und jetzt eifriger (Ironie) Zehntklässler bin. Und ich bin ein Jahr älter geworden – stolze 16. Wir haben neue Lehrer bekommen und gefühlt hede Woche einen neuen Stundenplan, in dem ein neuer Lehrer von unserer alten Lehrerin mitten im Schuljahr ersetzt wurde. Das Vertretungsplan-Lesen ist weiterhin ein toller Spaß für alle Schüler meiner Schule. Ach ja, Familienzuwachs gab’s auch noch – in Form von zwei Katzen und ich hab mit Stephen King einen Lieblingsautor gefunden. Und ich arbeite an einer Facharbeit in Deutsch mit dem Thema „Spannungsaufbau im Film“ – „lustige“ Sache.

So, das reicht für heute erstmal, in absehbarer Zeit kommt hier was neues dazu – schätze ich. Nein, ich nehm‘ mir das sogar noch für 2012 vor, mal sehen. 😀