Assassin’s Creed 4: Black Flag – Piraten, Gold, Rum

Veröffentlicht: 4. März 2013 in Aktualisierungen

Jetzt ist es also offiziell, Assassin’s Creed 4 erscheint am 31. Oktober diesen Jahres. Heute wurde der erste offizielle Trailer veröffentlicht, der auf jeden Fall schon mal klasse aussieht. Die Assassin’s-Creed-Reihe gehört mittlerweile zu den erfolgreichsten Videospielreihen, da ist es nur logisch, dass Ubisoft schnell nachlegen will, AC ist eine wahre Goldgrube.

Also nur ein Jahr nach dem wirklich grandiosen AC 3 erscheint nun der nächste Ableger, der zum ersten Mal in der Zeit zurück geht, nämlich um 60 Jahre, wir befinden uns in der Karibik des Jahres 1715, mitten im Goldenen Zeitalter der Piraterie. Als Edward Kenway – Vater von Haytham und Großvater von Connor – ist der Spieler in der gesamten Karibik unterwegs, die unter anderem mit Kuba, den Bahamas und Jamaika mehrere Länder und über 50 einzigartige Locations umfassen soll. Die Assassinen-Ursprünge der Serie werden nur noch schemenhaft zu erkennen sein, es geht um Piraten, daher auch der Untertitel: Black Flag. Ganz nach dem Motto „Wir sind schlimme Schurken“ sollen laut Ubisoft aber keine Hollywood-Piraten, sondern mordende und gierige Männer, dargestellt werden. Natürlich werden auch reale Geschehnisse verarbeitet, so zum Beispiel die Geschichte der Piraten-Republik New Providence, die einige Jahre nach ihrer Gründung durch interne Kämpfe unter den Piraten wieder ihr Ende fand.

Die Karibik ist mit dem eigenen Schiff frei bereisbar und drei große Städte, nämlich Havanna, Kingston und Nassau, werden in etwas florentinische Ausmaße haben. Dabei soll Havanna als spanische Stadt an Florenz erinnern, während Kingston an die Städte aus AC 3 angelehnt sein soll. Neue Akzente soll dagegen Nassau als Piraten-Enklave setzen. Neben den drei großen Städten gibt es dutzende Fischerdörfer, unbewohnte Inseln, Dschungel, Plantagen, Forts, Ruinen, Höhlen und andere Orte zu entdecken. Außerdem können mit der neuen Tausch-Fähigkeit auch versunkene Schiffe auf Schätze überprüft werden. Assassin’s Creed 4: Black Flag soll eine nahtlose, ineinander übergehende Welt schaffen, die ohne Ladezeiten und Teleports auskommen soll damit reagiert man auf die Kritikpunktet von AC 3: die erweiterbare Siedlung, der Schiffskampf, das Jagen in der Wildnis und die Hauptmissionen wirkten durch Ladebildschirme allesamt wie eigenständige Spiele.

Wenn man mit seinem Schiff, der Jackdaw, die man komplett umbauen und seinen eigenen Vorstellungen nach anpassen kann und so etwas wie der zweite Hauptcharakter werden soll, auf hoher See unterwegs ist und am Horizont  spanisches Handelsschiff entdeckt, erhält man mit seinem Fernglas  Informationen darüber, welche Waren es transportiert und wie viel Gegenwehr man zu erwarten hat.

Die Seeschlachten, die es auch in Black Flag wieder geben wird, erinnern an die aus dem Vorgänger. Während des Schiffskampfes kann der Spieler das Steuerrad jederzeit verlassen. Was er dann macht ist ihm überlassen: Er könnt Edward einen Mast hinaufklettern lassen, um dann dort über die schmalen Stege auf den Mast des gegnerischen Schiffes zu springen. Oder er könnt ins Wasser hechten und in der Hitze des Gefechts versuchen, von hinten still und langsam auf das feindliche Schiff zu klettern und die Crew einer nach dem anderen auszuschalten. Wann, ob und wie er ein Schiff entert ist komplett ihm überlassen, im Gegensatz zum dritten Teil gibt es keine Skript-Sequenzen mehr, die ihm vorgeben, wann er was zu tun habt. Auch das eigentliche Entern des Schiffs ist optional: Wenn ihm danach ist, kann er es auch einfach versenken. Hat man das Schiff dann gekapert, kann man sich die Ladung zu eigen machen.

Etwa 40% des Spiels wird man wohl auf hoher See verbringen, das heißt, dass AC 4 nicht nur auf Seeschlachten beschränkt ist.

Während man im Animus also 60 Jahre in der Zeit zurückreist, wird die Geschichte in der Gegenwart fortgesetzt. Desmond kontrolliert man nicht mehr, stattdessen will man sich laut Ubisoft an Assassin’s Creed: Liberation und dem Mehrspieler-Modus von Assassin’s Creed 3 orientieren. Man selbst soll also als Versuchsperson von Abstergo Teil des Spiels werden, ganz ohne mit einem langweiligen Nicht-Charakter wie Desmond durch die Gegend laufen zu müssen. Wie genau das Ganze aussehen soll, wollte man jedoch noch nicht verraten.

Eine schlechte Nachricht gibt es über den Mehrspieler-Modus aber leider schon zu vermelden: Der Schiffskampf wird im Multiplayer nicht spielbar sein.

Auch sollen die Charaktere sehr interessant werden. Da wäre zuerst Edward Kenway, der kein Assassine ist, er ist ein Pirat, der von Assassinen trainiert wurde und ihre Techniken zu seinem Vorteil nutzt. Er wird als egoistisch, gierig nach Ruhm, Macht und Reichtum und als Frauenheld beschrieben. Außerdem werden die meisten bekannten Piraten wohl in irgendeiner Art und Weise einen Auftritt haben – Ubisoft nannte hier solche Namen wie Charles Vane, Benjamin Hornigold und Calico Jack. Dazu kommt Edwards bekannter Mentor und Freund Edward Teach, weitestgehend als Blackbeard bekannt.

Dass acht Ubisoft-Studios seit 2011 am Spiel arbeiteten, kann man sich bei der Beschreibung gut vorstellen, die Mitarbeiter in den Studios werden aber keine Zeit für Kaffeepausen gehabt haben, aber das Endprodukt scheint äußerst sehenswert zu sein, warten wir’s ab, aber ich bin zuversichtlich, dass das Game ein Knaller wird.

„Assassin’s Creed 4: Black Flag“ wird am 31. Oktober für Playstation 3, Xbox 360, Wii U und PC erscheinen. Auch eine Playstation 4-Version wurde bestätigt, das Releasedatum ist aber noch nicht bekannt.

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