Frühling und Blues

Veröffentlicht: 15. April 2013 in Aktualisierungen, Alltag
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Er ist endlich da, lange hat’s gedauert, aber jetzt ist es soweit. Gestern ging’s richtig los, wir waren in Potsdam, Tulpenfest mit lustigen Holländern war angesagt – 20 Grad, Sonne, top! Geiler Tag.
Heute: Eigentlich auch geiler Tag, 24 Grad, Sonne, aber mir geht’s nicht so gut – Mist…
Dieses Wetter und dann ich in eher blödem Zustand, „spring blues“ kann man wohl sagen. Jedenfalls philosophiere ich so vor mich hin und komme zu einem nicht überraschenden Schluss, mal wieder: Was war nochmal die Aufgabe der Schule? Ach ja, uns etwas beibringen. Macht sie das? Bedingt, kommt auf die Wichtigkeit des Stoffes an, aber irgendwie bekomme ich das Gefühl nicht los, dass die Schule ihre Schüler kaputt spielt. Der Stress ist, besonders bei dem Wetter und Hobbies, absolut scheiße. Ich kenne viele, die das genauso sehen. Man verlangt von den Schülern alles, ihr Privatleben und mögliche Probleme da werden ignoriert! Das ist einfach nur traurig. Was ich damit sagen will, ist folgendes: Das ist doch nicht zu verkennen, dass das nicht unbedingt förderlich für die Schüler ist. Ich will damit keine. „In-Watte-Packen-Philosophie“ propagieren (scheiß Wort, mir fällt aber kein anderes ein), das wär falsch, das Leben ist oftmals stressig, aber den (übrigens völlig überfüllten und teilweise sinnlosen) Lehrplan etwas an das Alter der Schüler und ihre Probleme und Bedürfnisse anzupassen dürfte doch kein Problem sein…
Oder seh ich das falsch?

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